Unsere Tauchwochenende

TaNa 2012

Nach der entspannten Anreise am Freitag im Tauchbulli bezogen wir unsere Zimmer und unsere Gourmetköche stürzten sich in die Vorbereitungen für das erste Essen. Während diese einkauften, hat sich der erste Trupp voller Vorfreude auf den Weg zum See gemacht. Dort angekommen konnte auch Michael endlich sein Handy vergessen, denn vor uns lag nun der alte Steinbruch, der noch mit einigen Sehenswürdigkeiten aufwarten sollte. Während unseres ersten Tauchgangs trafen noch einige weitere Waspo‘ler ein und auf dem Rückweg kamen uns die ersten bekannten Gesichter unter Wasser entgegen. Das Küchenteam bereitete mittlerweile eine sehr leckere türkische Linsensuppe zu. Für alle Naschkatzen und -kater standen zwischen den Mahlzeiten und Tauchgängen selbst gebackene und hochgelobte Kuchen bereit. Nachdem die Suppe am Abend die nötigen Kräfte für den bevorstehenden Nachttauchgang gespendet hatte, wurde der See mit Hilfe von Taschenlampen erkundet. Wir sahen einige Hechte und Barsche, die sich immer wieder aus den Pflanzen an der Felskante in den Schein unserer Lampen begaben.

Am Samstag begann der Kurs Meeresbiologie für Frühaufsteher. So begab es sich, dass es vor allem am frühen Samstagabend einige „Flachtaucher“ gab, die an Baumwurzeln nach Krebsen suchten. Wir hingegen erlebten unseren Tageshöhepunkt schon früher, denn nach intensiver Suche fanden wir tatsächlich einen Wels. Als dieser verschwand und wir längst wieder auf dem Rückweg waren, begleitete uns überraschenderweise erneut ein Wels von nicht zu verachtender Größe. Das versetzte einige Tauchgruppenmitglieder derart in Euphorie, dass sie ihre Begeisterung nach dem Auftauchen nur schwer verstecken konnten. Für einen Gruppenführertaucher ließen sich die Strapazen des Tages(1) nur mit einigen Nickerchen überstehen.

Gestärkt mit einem Wrap bei wunderschönem Wetter wurde es nach dem Mittag Zeit, die tiefer gelegenen Regionen des Sees zu erkunden. Ich tauchte zunächst mit Norbert und Daniel und später mit Jan und Frank zu den Autowracks ab. Meiner Meinung nach lohnt es sich, in die Dunkelheit zu tauchen, denn man wird mit glasklarem Wasser und zwei Wracks sowie einigen alten Loren belohnt. Bei Gesprächen nach dem Tauchgang zeigten sich jedoch zwiespältige Positionen: Die erste Fraktion war begeistert und freute sich schon auf weitere Tauchgänge in die Tiefe, während die anderen verzichten. „Es ist zu kalt und zu dunkel. In erster Linie zu kalt.“ Am Abend erfreuten uns die fleißigen Köche mit einem tollen Buffet (das nicht nur einmal fotografiert wurde) und vielen verschiedenen Grillspezialitäten bei Kerzenschein.

Der Sonntag stand im Zeichen der Abreise. Die Meeresbiologen verbrachten den Vormittag unter anderem damit, die Kleinstlebewesen des Sees unter Mikroskopen so intensiv zu beobachten, das sich andere nicht trauten sie zum Mittagsbuffet direkt anzusprechen. (,‚Wir haben doch gerade erst angefangen!“) Letzte Tauchgänge wurden absolviert, die Sonne genossen und nach einem letzten phänomenalen „Restebuffet“ wurden Zelte, Pavillons und Koffer gepackt. Erst als der letzte Koffer im Auto verstaut war, fing es an zu regnen.

Insgesamt war es ein sehr schönes Tauchwochenende auf dem viel gelernt, getaucht und noch mehr köstliches türkisches Essen aus unserer Gourmetküche genossen wurde. Daher an dieser Stelle auch noch einmal vielen Dank an die Köche Rainer, Frank ‚den Grillmeister Michael, die fleißigen Kuchenbäcker, allen Gemüseschnipplern und natürlich alle die mitgeholfen haben!

Christian & Anne

(1) Man munkelt, dass er einige humorvolle Taucher aus seiner Gruppe verlor, manche nicht nur einmal „starben“ und er am nächsten Tag tierischen Bauchmuskelkater hatte.

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Highlight war der große Wels im Steinbruch...

In diesem Jahr waren auch 3 Jugendliche mit zum Ausbildungswochenende: Carla, Antonia und Sophie, wobei Antonia und Sophie gerade ihre CMAS Junior ** Ausbildung machen. 

Norbert

 

Jugendbericht von Sophie

TaNa
Vom 24.08.-26.08.2012 veranstaltete die TG Waspo ein erneutes Tauchwochenende in Ammelshain bei Leipzig. Unter den 31 begeisterten Teilnehmern waren auch drei Jugendliche -  Carla, Antonia und Sophie.

Nachdem wir angekommen waren und das große Zelt aufgebaut hatten, wurde erstmal der See besichtigt und dann ging es auch gleich ins Wasser für den ersten Tauchgang. Manche hatten sehr viel Glück und sahen gleich einen  großen Wels. Abends gab es eine köstliche türkische Linsensuppe und danach einen schönen Ausklang des ersten Tages am Lagerfeuer, auch wenn es später noch anfing zu regnen.  

Am nächsten Morgen begann nach dem reichhaltigen Frühstück der Süßwasserbiologiekurs mit zwei Stunden Theorie. Der Vortragende Dr. Thomas Pohl war eine sehr scherzhafte Person, er hatte  auch schon bei vorigen Vereinsfahrten Erfahrungen mit der TG Waspo gesammelt. Bis zum Mittagessen (Wraps) war Pause, danach ging der ganze Kurs zusammen tauchen. Nachmittags ging es in der Theorie wieder um Pflanzen und Tiere in den unterschiedlichen Wasserschichten in Süßgewässern. Als es anfing zu dämmern, brachen einige zu einem Nachttauchgang auf, während die anderen den Grillabend vorbereiteten. Der Tauchgang war toll, die Sicht war besser als mittags und es wurden viele Tiere gesehen. Danach gab es eine große Auswahl an türkischen Leckereien, angefangen bei kleinen Fleischklopsen, über Fisch in Weinblättern bis Massen von Bulgur.

Am nächsten Morgen waren manche schon um 7 Uhr tauchen, um den See noch einmal im Morgenlicht zu sehen. Nach dem Frühstück war dann der Großteil im Wasser, der Biokurs allerdings erst nach einer weiteren ,,kurzen“ zweistündigen Theoriestunde. Nach dem letzten Tauchgang in Ammelshain sammelte der Kurs noch abgerissene Algen und Wasserpflanzen mit reichlich ,,Viehzeug“ drin, welche dann gründlich mikroskopiert und erklärt wurden. Nach dem Restemittagessen wurde alles zusammengepackt und das letzte Obst und der selbstgebackene Kuchen verteilt. Dann war das kurze, aber wunderschöne, gemeinsame Wochenende vorbei und alle sind abgefahren, dem heimatlichen See entgegen.

Sophie (13)

Ich bedanke mich im Namen von uns  Jugendlichen ganz herzlich, dass wir mitkommen konnten, obwohl  das Wochenende ja eigentlich ohne Kinder  stattfinden sollte. Vielen Dank!!!
                                                           

Fotoimpressionen

Zeltaufbau Familie Latz und Sophie

Erste Fotos zum Ansehen