TANA 2017 – erster Tauchausflug mit der TG Waspo

Für meinen Sohn David und mich war es das erste „tiefergehende“ Erlebnis mit der TG Waspo. Nach einem ersten, eher zufälligen Kontakt beim diesjährigen Maschsee-Fackelschwimmen (aufgrund der phänomenalen Stimmung aber gleich Gefallen am Verein gefunden...) schlossen wir uns kurzfristig bei diesem 3-Tage-Trip an. TANA sagte uns erstmal nichts, aber nach Internetrecherche war klar: alter DDR-Steinbruch kurz hinter Leipzig, knapp 30 Meter tief, ein paar Wartburgs am Boden und angeblich viel Fisch.

Freitagnachmittag angekommen und erst mal ins Wasser, der erste Tauchgang mit Imke. Die Sicht ganz ordentlich, vielleicht fünf, sechs Meter. Wir bleiben im oberen Bereich, denn hier gibt’s vor allem Hechte zu sehen. Angeblich gibt’s auch einen großen Wels. Angeblich. Auf jeden Fall ist es eine schöne Runde entlang der dicht bewachsenen Steilwand.

Zurück an Land ist für uns Neulinge schnell klar: Das wird kein Tauch-Wochenende mit Verpflegung, sondern ein Gourmet-Trip mit ein paar Tauchgängen. Ich kannte bis jetzt keinen Verein, wo sich so ums Essen bemüht wird. Suppe mit Lamm und Kichererbsen, der Auftakt zu einem marokanisch-orientalistischen Genuss-Wochenende. Danke Frank und Fathi!

Tag 2 nach dem Frühstück (coole Marmeladenauswahl!): unser zweiter Tauchgang mit Frank. Wir hängen ein bisschen zeitlich, der Preis dafür: Die Sichtweite hat sich nicht verbessert... Wir bleiben wieder in der oberen Hälfte, es gibt in diesem drei bis fünf Meter tiefen Pflanzendschungel an der Steilwand genug zu sehen (Barsche, Hechte, aber wieder kein Wels) und man muss ja nicht unnötig frieren.  

Mittags: Der angekündigte kleine Imbiss stellt Mehr-Gang-Menü. Als Neulinge kommen wir aus dem Staunen nicht heraus, alle anderen scheinen es nicht anders zu kennen. Nachmittags dann für uns die spontane Gelegenheit, den Gruppenführungskurs und einige Rettungsübungen mit Thomas zu machen. Der erste Schritt zum zweiten Stern.  Theorie am Lagerfeuer, dann die Praxis unter Wasser mit zwei ausgiebigen Runden und vielen Übungen.

Blieb noch das große Abendmenü im Kerzenschein: unglaublich lecker, unfassbar vielfältig, echt krass! Fazit für uns nach drei Tagen: Ein schöner See mit vielen Hechten (und angeblich auch einem Wels...) und der feste Entschluss: Bei nächster Gelegenheit sind wir wieder dabei.

Gut Luft! David und Carsten 

Fotoimpressionen