Spezialkurs Buddysystem


Die Bedeutung sich blind bei dunklen Tauchgängen auf den Tauchpartner verlassen zu können; praktisch erklärt und gezeigt am Beispiel der Bergwerksarbeiter unter Tage.

Am Sonntag, 09.03.14, trafen sich insgesamt 17 Taucher und nicht tauchende Partner um 09:30 Uhr auf dem Ernst-August-Platz. Wir waren der Kursausschreibung von Imke und Norbert gefolgt und bestiegen den Zug nach Goslar, um das UNESCO-Welterbe Bergwerk Rammelsberg zu besuchen. Auf der Fahrt wurden wir mit einem Sektfrühstück überrascht und konnten auf Norberts Ehrung durch den TLN anstoßen. Durch eine Zugverspätung war von dem eingeplanten Goslarer Stadtbus nichts mehr zu sehen. Also ging es von der Altstadt 3 km ständig leicht bergauf Richtung Rammelsberg und wir konnten uns bei herrlichem Sonnenschein der teilweise zu warmen Kleidung entledigen. Um 12:00 Uhr begann unsere hervorragend geleitete Führung, bei der wir viel über die Geschichte und die Technik des Goslarer Bergbaus lernen konnten und die Wasserkunst unter Tage teilweise noch in Funktion erleben durften. Nach ca. zwei Stunden wurde das Ganze im Restaurant des Bergwerks mit einer Schlachteplatte, Altenauer Hüttenbier und einem Klaren abgerundet. Gegen 15:00 Uhr erfolgte der Rückmarsch, gut genährt, leicht bergab und fast von allein. Während der Großteil unserer Gruppe auf dem Goslarer Marktplatz mit kalten Getränken oder Eis die Sonne genießen wollte, hatten vier Unentwegte und ich von den Leitern und Treppen im Bergwerk noch nicht genug. Wir bummelten noch etwas durch die Altstadt, bestiegen über 218 Stufen den Nordturm der Goslarer Marktkirche und wurden mit dem besten Blick über Goslar und das Harzvorland belohnt. Um17:00 Uhr traten wir dir Rückfahrt mit dem Zug an und mit dem Verzehr des restlichen Proviants und Imkes obligatorischen Kuchen endete ein erlebnisreicher Tag.

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