Gründonnerstag – Schnuppertauchen und KTSA-Ausbildung

Schnuppertauchen am Donnerstag vor Ostern (13.04.2017) – der Termin liegt in den Osterferien und so direkt vor dem langen Osterwochenende. Die Mannschaft rund um Jugendwart Norbert Köppe ist gespannt wie hoch das Interesse bei den Jugendlichen trotz dieses Termins wohl ist. Die beiden Trainer Andreas G., Ralf P. und Tauchlehrer Thomas B. sowie Norbert sind positiv überrascht, sieben Jugendliche kommen zum Termin.

Die Jugendlichen im Alter von 9 bis 13 Jahren kommen um in dem Trainingszeitfenster von 16:45 – 19:00 Uhr einen Schnuppertauchgang oder mit ihrer KTSA-Ausbildung weiter zu machen. Zwei absolute Neulinge und auch einige Eltern sind dabei.

Da nicht alle Jugendlichen gleichzeitig tauchen können, gibt Norbert eine Einweisung ins Unterwasser-Hockey. Puck an- und wegschieben und zu spielen. Klingt leicht, scheint aber nicht so leicht umzusetzen, wenn an den Bemühungen der Kids zu sehen ist.

Beim Schnuppertauchen gibt es immer eine eins zu eins Betreuung, also ein Ausbilder und ein Schnuppertaucher, so kann ein Maximum an Sicherheit gewährleistet werden. Die Paare waren schnell gebildet und die drei Schnuppertaucher erhielten es erst einmal am Beckenrand eine Einführung ins Gerätetauchen. Maske, Flossen, Jackett wurden in ihren Grundfunktionen erklärt und eingestellt. Danach wurde die Ausrüstung angelegt und im Wasser – aber am Beckenrand – alles auf einen korrekten Sitz von den Ausbildern überprüft. Auch das Maske ausblasen wurde gezeigt. Danach konnten die drei Schnuppertaucher an der Hand ihres Ausbilders im 3,80 Meter tiefen Sprungbecken des Stöckener Bades unter Wasser ihre ersten Erfahrungen mit dem Schweben im Wasser und der Wirkung von Luft ins (Aufsteigen) bzw. aus dem Jackett (Absinken) machen. Die Ausbilder übernahmen das Tarieren um unkontrollierte Auf- und Abstiege zu verhindern. Nach circa 30 Minuten war der erste Tauchgang vorbei. Die Jugendlichen sind begeistert, wollen mit der Ausbildung beginnen. Nun müssen noch die Eltern zustimmen und dann kann es losgehen.

Die vier Jugendlichen, die ihre KTSA-Ausbildung weiter machen wollten, gingen in Begleitung der Ausbilder ins Wasser. Allerdings mussten sie vorher ihr Tauchgerät selber zusammenbauen und auf Funktion prüfen. Im tiefen Becken wurden dann die KTSA-Übungen gemacht: Wechselatmung, Tarieren, Maske ausblasen. Die Beherrschung dieser Übungen ist Voraussetzung für das Freiwassertraining und wurden ausgiebig geübt. Auch hier waren 30 Minuten schnell rum, die Vorfreude auf die Freiwasser-Saison war bei allen schon richtig zu spüren. „Mir macht es viel Spaß mit den Jugendlichen zu trainieren, weil sie so unbeschwert und offen an das Training herangehen“. Ralf, der gemeinsam mit Andreas im letzten Jahr seine Trainer C Prüfung abgelegt hat und nun die Ausbildung zum Tauchlehrer macht, wird sich auch weiter in der Ausbildung der Jugendlichen engagieren. Während sie die Ausrüstung verstauen lassen die vier Ausbilder das Training noch einmal Revue passieren und stimmen weitere Termine ab. „Das Training hat auch uns Spaß gemacht. Trotz seiner Lage direkt vor den Feiertagen wurde es gut angenommen. Das haben wir richtig gemacht“ kommentiert Jugendwart Norbert.

Impressionen vom Hallentraining